PA-KUA München by Oscar Busso

Pa-Kua ist das traditionelle chinesische Wissen über die kosmischen Gesetzmäßigkeiten des Lebens, das Konzepte wie Yin und Yang und die 5 Elemente umfasst.

Die Ursprünge von Pa-Kua lassen sich mindestens 5.000 Jahre zurück verfolgen. In unserer Schule lehren wir dieses Wissen so, dass es für unser Leben in der heutigen Welt hilfreich sein kann. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, vermitteln wir Pa-Kua auf verschiedene Arten: Von sportlichem Training in Kampfkunst bis zum Studium der traditionellen chinesischen Medizin in Pa-Kua Energy bieten wir für jeden Menschen zwischen 0 und 100 Jahren den passenden Zugang.

Die chinesischen Wörter "Pa" und "Kua" bedeuten wörtlich „8 Wandlungsphasen“. Das ganze Universum, wir selbst und die Welt um uns herum verändern uns ständig. Den Wandel zu erkennen, zu akzeptieren und sich harmonisch an ihn anzupassen kann uns helfen, den Verlauf unseres eigenen Lebens besser zu verstehen und mehr im Einklang mit uns selbst und unserem Umfeld zu leben.

 

»Erkennst Du klar, dass alle Dinge sich verändern, dann wirst du an nichts festhalten wollen.« Laotse

 

Pa-Kua ist unabhängig vom persönlichen Glauben und daher mit jeder Weltanschauung, Philosophie oder Religion vereinbar. Aufgrund ihrer universellen Gültigkeit lassen sich viele Aspekte von Pa-Kua in unterschiedlichem Gewand in den verschiedensten Kulturen und Epochen entdecken und sind heute so gültig und hilfreich wie eh und je.

 

Ein kurzer Blick auf die Geschichte

Das Pakua-Wissen ist eine wichtige Säule in der Entwicklung einiger antiker Kulturen, so etwa der chinesischen, und die Grundlage vieler philosophischer Richtungen.

Eine davon ist die von Yin und Yang, die  später den Taoismus hervorbringen sollte.

Das Konzept von Yin und Yang ist grundlegend in der chinesischen Philosophie wie auch in der chinesischen Medizin. Es steht für die Idee, dass alles auf dieser Welt relativ ist, eine Idee, die 5000 Jahre später in der westlichen Welt von Albert Einstein wissenschaftlich untermauert wurde.

Die Idee von Yin und Yang zeigt uns auch die bipolare und zyklische Natur der Welt, eine Idee, die ebenfalls später im Westen wiederentdeckte wurde, als man elektrische, magnetische und physikalische Phänomene untersuchte.

Wenn man sich mit Pakua befasst, stößt man auch auf die 5-Elemente-Lehre, auf der die traditionelle chinesische Medizin und auch Feng Shui beruhen und mit deren Hilfe wir die Beziehungen des Menschen zu seiner Umwelt untersuchen können, um zu verstehen, wie die Umwelt in ihren jeweiligen Ausdrucksformen (Farben, Klima, Geschmackserlebnisse, Jahreszeiten etc.) auf den Menschen wirkt.

 

Die acht Trigramme – Ursprung des Pakua

Jedes Trigramm wird aus drei Linien gebildet. Diese Linien sind entweder durchgezogen oder in der Mitte unterbrochen; alle Kombinationen der beiden Linienarten sind möglich. Ganz gleich, welche Kombination vorliegt, immer finden wir die drei großen kosmischen Grundordnungen, nämlich Himmel, Mensch und Erde, symbolisch dargestellt. Diese Grundordnungen finden sich wieder, wann immer man sich mit dem Universum auseinandersetzt.

 

Beispiele hierfür sind:

  • das „Es“, „Ich“ und „Über-Ich“ in der Philosophie Freuds
  • „Proton“, „Neutron“ und „Elektron“ als Bausteine des Atoms
  • „Zellmembran“, „Zytoplasma“ und „Zellkern“ bei der Zellstruktur

Die Beispiele ließen sich noch unendlich fortsetzen.

 

Diese Trigramme stellen die acht Wandlungsphasen oder Pakuas dar und stehen für die 8 Grundelemente der Natur, die sich der Mensch zum Leitbild nehmen kann, um die diversen Herausforderungen des täglichen Lebens zu meistern.

Der Philosoph Carl Jung baut sein Werk auf diesem Wissen auf, um seinen Begriff vom „kollektiven Unbewussten“ zu erklären.

Die acht Wandlungsphasen sind die Grundlage der chinesischen Kultur. Auch das I-Ging, das älteste Werk des chinesischen Kulturkreises, baut auf diesem Wissen auf.

Das Studium der acht Wandlungsphasen (Pakua) hilft uns, das menschliche Handeln zu verstehen. Es unterstützt uns, die Vergangenheit zu verstehen und kann daher ein Leitfaden sein, um sich auf Zukünftiges vorzubereiten.

 

Positive Auswirkungen des Trainings:

  • Stärkung des Selbstwertgefühls und der Selbstsicherheit
  • Überwindung von Ängsten und anderen Blockaden
  • Förderung der Wahrnehmung unserer Verantwortung und des Respekts gegenüber unseren Mitmenschen
  • Kenntnis der eigenen Stärken und Schwächen
  • größere Konzentrationsfähigkeit
  • Stärkung des Muskeltonus
  • Förderung der Beweglichkeit
  • Bessere Koordination und Körperbeherrschung

 

Probier´s doch selber aus!